Bericht zur Landesgruppenfährtenhundprüfung 2011 der LG Berlin-Brandenburg

Am 15. Oktober 2011 war es soweit. Die Landesgruppenfährtenhundprüfung, die letzte Landesgruppenveranstaltung für dieses Jahr, fand statt. Gleich zwei Mitglieder unserer Ortsgruppe hatten sich in diesem Jahr für die Veranstaltung qualifiziert und stellten sich den Prüfungsanforderungen. Für die Durchführung hatte sich die OG Brandenburg-Stadt bereit erklärt. Ein dickes Lob geht an die gesamte Organisation, stellvertretend für alle, Danke an den 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe, an Kendy Wachow.

Bei sonnigem Herbstwetter konnten wir einen tollen Tag verbringen. Schon früh am Morgen, noch im Dunkeln, wartete auf dem OG-Gelände bereits ein wärmendes Lagerfeuer, warme Getränke und reichlich leckeres Essen standen bereits zu unchristlicher Morgenzeit bereit. Das Fährtengelände bestand aus junger Getreidesaat für die FH 2-Fährten und nur die FH 1- Fährte lag auf unbestelltem Wiesenacker. Die Fährtenbeauftragten hatten im Vorfeld alles gut geplant, so dass es für die Fährtenleger und Fährtenverleiter keine Probleme gab, einen ordnungsgemäßen Prüfungsrahmen zu stellen. Ein großes Lob möchte ich auch den beiden Leistungsrichtern, Herrn Andreas Ebel, der kurzfristig wegen der hohen Meldezahl für die FH 1 eingesprungen ist und Frau Astrid Gätje, FH 2, aussprechen, denen es gelungen ist, eine wirklich objektive und gut nachvollziehbare Richtertätigkeit zu leisten.

Bei herrlichem Sonnenschein und nur leichtem Wind, begann um 10:00 Uhr das Absuchen der Fährten. Für unsere Ortsgruppe stellten sich Thomas Klamt mit Azone vom Baruther Land in FH 1 und Birgit Meyer zu Natrup mit Calle vom Berg Athos in FH 2 der Konkurrenz.

Für Thomas mit Azone war es eine Premiere, auf einer Landesgruppenveranstaltung zu starten. So machte sich mit Beginn des Wettstreites, doch eine leichte Nervosität breit. Azone zeigte in den letzten Übungsfährten Unsicherheiten an den Verleitungen. Würde das Training für den heutigen Tag ausreichen? Wie auch immer, die Fährte war gelegt und es gab kein zurück. Also ran an den Start. Wie so häufig, bewies Azone, dass am Tag der Prüfung alles anders verlaufen kann, als man vermutet. So zeigte sie im Fährtenverlauf die Verleitungen nicht einmal an, konnte aber ihre sonst so überzeugende Winkelarbeit am heutigen Tag leider nicht demonstrieren. Am Ende kann das Team mit einer befriedigenden Leistung und 72 Punkten ihr Prüfungsziel erreichen. Ich möchte den beiden auch im Namen aller Mitglieder der OG Marienfelde ganz herzlich gratulieren, denn sie haben mit diesem Ergebnis gleichzeitig den Titel des Landesgruppensiegers der Landesgruppe Berlin-Brandenburg in FH 1 erlangt.

„Ein tolles Ergebnis !“

Auch für Birgit mit Calle wurde es ernst. Obwohl beide schon über FH Erfahrungen verfügten, blieben auch sie nicht von der Aufregung verschont. Nach gutem Beginn, hatte Calle dann auch leichte Probleme an den Winkeln und die erste Verleitung wurde ihm fast zum Verhängnis. Nur durch beherztes Einschreiten der Hundeführerin gelang es ihm die Fährte wiederzufinden und die Suche konzentriert und sachlich zum Ende zu bringen. Zu guter Letzt brachten sie 82 Punkte ins Ziel und erreichten damit einen tollen 7. Platz. Auch dafür herzlichen Glückwunsch. Bereits wieder bei Dunkelheit durften die Sieger auf dem Treppchen ihre verdienten Plätze einnehmen. Zuvor hatten sich alle an den Köstlichkeiten der Vereinsküche gestärkt und den Staub des Ackers hinunter gespült. Bei Lagerfeuerromantik ging ein anstrengender, aber trotzdem sehr schöner und erfolgreicher Tag zu Ende.

Mireille Voigt

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